{"id":585,"date":"2024-01-07T14:13:13","date_gmt":"2024-01-07T14:13:13","guid":{"rendered":"https:\/\/maishamema.org\/de\/?p=585"},"modified":"2024-01-07T14:13:13","modified_gmt":"2024-01-07T14:13:13","slug":"2023-weihnachten-maisha-mema","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maishamema.org\/de\/2024\/01\/07\/2023-weihnachten-maisha-mema\/","title":{"rendered":"2023 Weihnachten Maisha Mema"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Liebe Maisha Mema Freunde<\/strong>!<\/h2>\n\n\n\n<p>Bereitet eine heisse Tasse Tee oder Kaffee zu und macht es Euch auf einem Sessel bequem. Nun seid Ihr bereit f\u00fcr den l\u00e4ngsten Weihnachtsbrief aller Zeiten! Wir hoffen, dass dieser Brief Euch einen guten Einblick in unsere Arbeit gibt. Die Paten werden zus\u00e4tzlich einen Brief von ihren Patenkindern via Post erhalten, die restlichen Freunde und G\u00f6nner bekommen diesen Brief. Wir m\u00f6chten uns herzlich bei Euch f\u00fcr all die Unterst\u00fctzung bedanken, die wir in diesem Jahr erhielten. Ohne Euch w\u00e4re unsere Arbeit hier in Kenia nicht m\u00f6glich. Wir glauben aber, dass die Kinder und Jugendlichen, die Teil des Maisha Mema-Programmes sind, besser erkl\u00e4ren k\u00f6nnen, warum Eure Unterst\u00fctzung so wichtig ist. Lest doch zuerst die Geschichte von Erica, einer jungen Frau, die ohne Maisha Mema\u2019s Unterst\u00fctzung v\u00f6llig verloren gewesen w\u00e4re. Sie hat vor kurzem ihr Studium abgeschlossen:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"323\" height=\"426\" src=\"https:\/\/maishamema.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/image.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-576\" style=\"object-fit:cover;width:426px;height:562px\" srcset=\"https:\/\/maishamema.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/image.png 323w, https:\/\/maishamema.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/image-227x300.png 227w\" sizes=\"(max-width: 323px) 100vw, 323px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>\u00abHallo, mein Name ist Erica Matata.<\/strong> Ich w\u00fcrde sagen, dass meine Kindheit mit meinen drei Br\u00fcdern, meiner Mutter und meinem Vater ziemlich normal war. Meine Mutter arbeitete in einem Laden und mein Vater als Handwerker. Uns fehlte es an nichts; wir hatten Spielzeug, Kleidung, Schuhe, ein Dach \u00fcber dem Kopf und gingen in eine gute Schule. Eine gro\u00dfe Ver\u00e4nderung geschah aber im Jahr 2010, als uns mein Vater eines Tages verliess. Ich war in der 8. Klasse und bereitete mich gerade auf meine Abschlusspr\u00fcfung vor. Ich bestand die Pr\u00fcfung mit guten Noten und h\u00e4tte nun eine gute Sekundarschule besuchen k\u00f6nnen. Doch da mein Vater uns allein liess, waren wir pl\u00f6tzlich arm. Deshalb konnten wir nicht mehr in unserer Wohnung bleiben. Zum Gl\u00fcck konnten wir noch einige Zeit bei unserem Onkel Unterschlupf finden. Ich musste meinen Beitrag leisten, um f\u00fcr Unterkunft und Essen zu bezahlen. Ich wollte die Sekundarschule besuchen, leider war dies aufgrund unserer Finanzlage nicht m\u00f6glich. So beschloss ich, nochmals die 8. Klasse und somit die Abschlusspr\u00fcfung zu wiederholen, damit ich mit besseren Noten eine Chance habe, um ein Stipendium f\u00fcr die Sekundarschule zu bekommen. Zudem bekamen wir Hilfe aus einer Kirche, damit meine Br\u00fcder und ich weiterhin in die Schule konnten. Kurz danach zogen wir auch in eine kleine Wohnung in Soweto. Meine Mutter versuchte uns mit Gelegenheitsarbeiten durchzubringen. Schlussendlich bekam sie eine Stelle als K\u00fcchenangestellte an der Schule, die wir besuchten. Wir baten unseren Vater um finanzielle Hilfe, doch er weigerte sich. Wir gingen sogar vor Gericht, doch unser Vater leugnete unverbl\u00fcmt und stritt ab, dass wir seine Kinder sind. Dies war das letzte Mal, dass wir ihn gesehen haben. \u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Kurze Zeit sp\u00e4ter wurde mein j\u00fcngerer Bruder Maluki in das Maisha Mema-Programm aufgenommen. Ich absolvierte meine Abschlusspr\u00fcfungen zum zweiten Mal und bestand mit sehr guten Noten, so dass ich ein Stipendium bekam und einen Platz in einer guten Sekundarschule erhielt. Vier Jahre sp\u00e4ter schloss ich die Sekundarschule erfolgreich ab und erhielt einen Studienplatz an einer Universit\u00e4t. Leider konnte ich wieder aus finanziellen Gr\u00fcnden nicht mit dem Studium beginnen. Deshalb suchte ich mir einen Job. Es gelang mir die verbleibenden Schulden der Sekundarschule zur\u00fcckzuzahlen. Jedoch hatte ich weiterhin zu wenig Geld f\u00fcr die Universit\u00e4tsgeb\u00fchren. Ich war verzweifelt und am Rande einer Depression, als ich sah, wie mein Leben und all meine Tr\u00e4ume vor meinen Augen zerfielen. Meine Mutter gab jedoch nicht auf. Im September 2018 wandte sie sich an Florence Kibicho (Leiterin und Sozialarbeiterin) im Maisha Mema Clubhaus und erz\u00e4hlte ihr meine Geschichte. Maisha Mema beschloss daraufhin, mein Studium zu finan-zieren \u2013 am letzten Tag bevor die Anmeldefrist f\u00fcr den Studienplatz ablief. Ich war \u00fcbergl\u00fccklich! Fr\u00fch am n\u00e4chsten Morgen machte ich mich bereits auf den Weg nach Meru, wo sich meine Uni befand. W\u00e4hrend meiner gesamten Unizeit musste ich mir keine finanziellen Sorgen machen. Mein Unterhalt, sowie s\u00e4mtliche Schulkosten wurden durch Maisha Mema gedeckt. Alles, was ich tun musste, war zu studieren! Ich schloss einen Bachelor in \u2018Computer Information System\u2019 und in \u201aProgrammierung UI\/UX-Design\u2019 ab.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"459\" height=\"283\" src=\"https:\/\/maishamema.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/image-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-577\" srcset=\"https:\/\/maishamema.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/image-1.png 459w, https:\/\/maishamema.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/image-1-300x185.png 300w\" sizes=\"(max-width: 459px) 100vw, 459px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Leider k\u00e4mpfte ich in dieser Zeit mit meinem tiefen Selbstwert und anderen Problemen, sodass ich mich oft unzul\u00e4nglich f\u00fchlte. Nach dem Studium als es darum ging, eine Praktikumsstelle zu finden, hatte ich oft grosse Schwierigkeiten, auch nur das Haus zu verlassen. Ich begann, mich mit Elizabeth, einer Beraterin im Clubhaus, zu treffen. Das war der Beginn meines Weges zur Besserung. Ich merkte, wie stark mich die Erinnerungen meiner Vergangenheit belasteten und noch heute mein Leben beeinflussen. Insbesondere die Angst, abgelehnt zu werden oder nicht zu gen\u00fcgen und der Versuch mich m\u00f6glichst fest anzupassen, um nicht verletzt zu werden, brachten mich dazu, mich selbst zu verlieren. Elizabeth half mir, meinen Schmerz zu bew\u00e4ltigen und meine Wunden zu heilen. Sie half mir, mit meinen Emotionen umzugehen, meine Sorgen und Bedenken, ohne Angst verurteilt zu werden, auszusprechen und vor allem mich selbst mit all meinen Fehlern zu akzeptieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Anschluss fing ich an, mich auf Praktikumsstellen zu bewerben; insgesamt bewarb ich mich auf \u00fcber 100 Stellen! Es gelang mir meine \u00c4ngste zu \u00fcberwinden und ich konnte mir schliesslich einen Praktikumsplatz sichern. Da Maisha Mema auch die t\u00e4gliche Busfahrt bezahlte, musste ich mir auch hier keine Sorgen ums Geld mehr machen. Ich gab mein Bestes und meine Vorgesetzten waren beeindruckt von meinem Talent als Designerin. Das Praktikum sollte sechs Monate dauern. Aber bereits nach vier Monaten bot mir die Firma einen Drei-Jahresvertrag an. Ich bin \u00fcbergl\u00fccklich. Ich habe nun auch meine Abschlussarbeit fertig geschrieben und alles ist bereit f\u00fcr die Abschlussfeier an der Uni im n\u00e4chsten Jahr.\u00a0 Ich arbeite derzeit als UI\/UX-Designerin bei LCT Africa Limited und erhalte von Zeit zu Zeit kleine Nebenjobs, die mir zus\u00e4tzlich etwas einbringen. Ich lerne sozial und teamf\u00e4hig zu sein, und mein Leben nimmt zunehmend Gestalt an. W\u00e4hrend ich diese Geschichte schreibe, m\u00f6chte ich mich insbesondere bei meiner Mutter, Florence Kibicho, Marianne und Elizabeth bedanken. Sie haben nie aufgegeben und halfen mir, die Person zu werden, die ich heute bin. Ich bin ihnen und Maisha Mema f\u00fcr die Unterst\u00fctzung sehr dankbar, da ich dadurch meine Ziele erreichen konnte. Sie sind in der Tat ein Segen, nicht nur f\u00fcr mich, sondern f\u00fcr so viele Kinder im Programm!\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p>Die meisten von Euch wissen, dass sich Maisha Mema nicht nur auf die Kinder konzentriert, sondern dass wir uns um die ganzen Familien k\u00fcmmern. Die Kinder leben in keinem Vakuum; sie haben Eltern, Geschwister oder andere Menschen um sich herum. Maisha Mema bietet daher, nebst anderem, Ausbildungen zur Friseurin und Kosmetikerin an. Dies ist eine begehrte Qualifikation in Kenia und sichert Arbeit f\u00fcr diejenigen, die gut darin sind. Nun folgt die Geschichte einer Mutter, die im Maisha Mema Friseursalon ausgebildet wird. Ihre Geschichte wird von Florence Kibicho, Leiterin der Clubhaus-Arbeit berichtet:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"335\" height=\"765\" src=\"https:\/\/maishamema.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/image-2.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-578\" srcset=\"https:\/\/maishamema.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/image-2.png 335w, https:\/\/maishamema.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/image-2-131x300.png 131w\" sizes=\"(max-width: 335px) 100vw, 335px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Mary Nzilani ist Ehefrau und Mutter von 2 Kindern im Alter von 10 und 3 Jahren<\/strong>. Der Erstgeborene ist ein Junge mit besonderen Bed\u00fcrfnissen, weil er Autismus und ADHS hat. Mary wuchs in einem trockenen Gebiet im Osten Kenias auf und ihre Kindheit war von vielen Herausforderungen gepr\u00e4gt. Zusammen mit ihren f\u00fcnf Geschwistern, Mary war die Zweit\u00e4lteste, wuchs sie bei einer alleinerziehenden Mutter auf, die unter Depressionen litt. Die Mutter erkrankte, als Mary in der Primarschule war. Mary hat das Gef\u00fchl, dass sie mehr darunter gelitten hat, als ihre Geschwister.<\/p>\n\n\n\n<p>Als sie in der 6. Klasse war, wollte ihre Mutter, dass sie die Schule abbricht, um am \u00f6ffentlichen Brunnen im Dorf Wasser zu verkaufen oder sich als Hausm\u00e4dchen anstellen zulassen. Mary ging aber gerne zur Schule und wollte diese nicht abbrechen. Stattdessen arbeitete sie doppelt so hart, um ihre Familie zu ern\u00e4hren und gleichzeitig ihr Schul-geld zu bezahlen. Jeden Morgen vor der Schule schleppte sie deshalb 400 Liter Wasser. Dadurch finanzierte sie sich zwei Jahre sp\u00e4ter auch die Primarabschluss-pr\u00fcfung und erzielte dort ziemlich gute Noten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"491\" height=\"390\" src=\"https:\/\/maishamema.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/image-3.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-579\" srcset=\"https:\/\/maishamema.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/image-3.png 491w, https:\/\/maishamema.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/image-3-300x238.png 300w\" sizes=\"(max-width: 491px) 100vw, 491px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Aus finanziellen Gr\u00fcnden konnte Mary nicht die Sekundarschule ihrer Wahl besuchen. Doch es gelang ihr eine Schule zu finden, die sie aufnahm. Oftmals wurde sie jedoch aufgrund von fehlendem Schulgeld wieder nach Hause geschickt. So ist es nur verst\u00e4ndlich, dass sie nicht mit guten Noten abschloss. Aber sie ist stolz, dass sie es schaffte ihre Sekundarschule eigenh\u00e4ndig zu finanzieren und abzuschliessen. Sie arbeitete daf\u00fcr parallel zur Schule, als Hausm\u00e4dchen f\u00fcr eine Lehrerin. Nach der Sekundarschule zog sie nach Nairobi und arbeitete als Hausm\u00e4dchen f\u00fcr verschiedene Familien. Manche Arbeitgeber behandelten sie gut, w\u00e4hrend andere sie ausnutzten.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie heiratete im Jahr 2012, fr\u00fcher als sie eigentlich hoffte. Sie war am Boden zerst\u00f6rt, als sie herausfand, dass ihr kr\u00e4nkliches Kind an einer Krankheit litt, die in Kenia stark stigmatisiert ist. Ihre Schwiegereltern gaben ihr die Schuld, dass sie ein beeintr\u00e4chtigtes Kind zur Welt brachte. Der Ehemann leistete teilweise Unterst\u00fctzung, wenn auch nicht ganz. Der gr\u00f6sste Teil der Verantwortung liegt bei Mary. Um \u00fcber die Runden zu kommen, betreibt sie verschiedene Gesch\u00e4fte, wie den Verkauf von Obst und Second-Hand-Kleidung.<\/p>\n\n\n\n<p>Mary hatte schon immer den Wunsch einen Friseur- und Kosmetikkurs zu besuchen. Ende letzten Jahres meldete sie sich f\u00fcr einen sechsmonatigen Kurs an. Aber sie konnte die Geb\u00fchren nur f\u00fcr drei Monate aufbringen. Ein noch gr\u00f6sseres Problem war der Kauf von Sch\u00f6nheitsprodukten, welche f\u00fcr den Kurs notwendig waren. Marys Ehemann weigerte sich, sie zu unterst\u00fctzen. Er dachte, wie viele in Kenia, dass die meisten Kosmetikerinnen Prostituierte sind, dass sie tratschen und Ger\u00fcchte verbreiten. Mary blieb dann mehrere Monate zu Hause, bis sie eines Tages eine Freundin traf, die ihr von Maisha Mema erz\u00e4hlte. Mary ist nun sehr gl\u00fccklich, denn seit Juni lernt sie im Clubhaus gratis das Handwerk zur Friseurin und Kosmetikerin. Alles, was ben\u00f6tigt wird, wird ihr und den anderen Lernenden zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie hat zwei K\u00e4mpfe, die sie ausfechtet. Zum einem m\u00f6chte sie ihrem Ehemann und anderen Gleichgesinnten beweisen, dass Kosmetikerinnen verantwortungsbewusste und zielstrebige Menschen sind.\u00a0 Zum anderen m\u00f6chte sie die Stigmatisierung von beeintr\u00e4chtigten Kindern, wie es ihr Sohn ist, bek\u00e4mpfen, indem sie versucht, ihr Bestes zu geben als Mutter eines Knaben mit besonderen Bed\u00fcrfnissen. Sie m\u00f6chte ein Sprachrohr sein f\u00fcr Eltern, die auch solche Kindern haben. Ihre Hoffnung ist, dass Familien die Kraft bekommen, ihre Kinder anzunehmen, ohne sie in den H\u00e4usern einzusperren. Sie glaubt, dass sie eines Tages, nachdem sie in verschiedenen Salons gearbeitet hat, einen eigenen Friseur- und Sch\u00f6nheitssalon er\u00f6ffnen kann, um ihren Kunden erstklassigen Service zu bieten.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Morgens kauft sie auf dem Markt ein und geht dann von T\u00fcr zu T\u00fcr, um ihre Ware zu verkaufen. Ihre beiden Kinder l\u00e4sst sie in der Obhut einer Freundin, die sie daf\u00fcr bezahlt. Am Nachmittag besucht sie den Unterricht im Clubhaus. Sie ist Maisha Mema dankbar, dass sie einen Kurs mitten im Slum von Soweto anbieten. Dadurch werde jungen M\u00fcttern, welche zwar den Wunsch aber nicht die Finanzen h\u00e4tten, einen solchen Kurs zu besuchen, geholfen. Danke Maisha Mema!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"393\" height=\"524\" src=\"https:\/\/maishamema.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/image-4.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-580\" style=\"object-fit:cover;width:503px;height:671px\" srcset=\"https:\/\/maishamema.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/image-4.png 393w, https:\/\/maishamema.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/image-4-225x300.png 225w\" sizes=\"(max-width: 393px) 100vw, 393px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Erw\u00e4hnenswert in Soweto<\/strong> ist die Er\u00f6ffnung unserer nagelneuen Sporthalle! Dank sehr guten Maisha Mema Freunden konnten wir diese Halle mit einem ordentlichen Dach und einem guten Kunstrasenteppich ausstatten. Es ist, wie Ihr Euch sicher vorstellen k\u00f6nnt, ein sehr beliebter Ort der Maisha Mema Kinder und Jugendlichen. Allan Wanga, 6. Klasse, 13 Jahre alt, schreibt im Weihnachtsbrief an seinen Paten: &#8222;<em>Wir haben einen neuen Sportplatz im Maisha Mema Clubhaus. Er hat einen Kunstrasen, ist sauber, geschlossen, privat und \u00fcberdacht. Wir k\u00f6nnen uns w\u00e4hrend des Trainings konzentrieren, sind gesch\u00fctzt von Sonne und Hitze und es ist sehr, sehr angenehm dort zu spielen.&#8220;<\/em>\u00a0 \u00a0Ein anderer Knabe kommen-tierte: <em>&#8222;Normalerweise sind wir am Wochen-ende sehr aktiv im Maisha Mema Clubhaus. So bleiben wir fit und sind mit Positivem besch\u00e4ftigt.&#8220;\u00a0<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"760\" height=\"410\" src=\"https:\/\/maishamema.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/image-5.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-581\" srcset=\"https:\/\/maishamema.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/image-5.png 760w, https:\/\/maishamema.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/image-5-300x162.png 300w\" sizes=\"(max-width: 760px) 100vw, 760px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Wir alle wissen, dass es wichtig ist, Priorit\u00e4ten zu setzen. Um den Grundstein f\u00fcr ein gutes Leben zu legen, sollten diese Entscheidungen fr\u00fchzeitig getroffen werden. Benson in der 2. Klasse, 11 Jahre alt, schreibt \u00fcber seinen besten Freund Lennox: &#8222;<em>Ich mag ihn, weil er gut erzogen ist. Auch er ist in Maisha Mema<\/em>.&#8220;\u00a0 Lennox, ebenfalls in der 2. Klasse, 10 Jahre alt, sagt: &#8222;<em>Mein bester Freund ist Benson. Er ist ein sehr guter Junge. Er streitet nicht mit anderen und st\u00f6rt sie auch nicht<\/em>.&#8220;\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Sharon Achieng aus der 7. Klasse schreibt: &#8222;<em>Die Schulen sind jetzt geschlossen. Ich habe vor, mich durch den Stoff von diesem Jahr durchzuarbeiten, so dass ich im n\u00e4chsten Jahr eine bessere Note haben werde.\u00a0 Das wird einfach sein, weil Maisha Mema mir Nachhilfe geben wird. Maisha Mema stellt auch alles Material, das ich brauche, zur Verf\u00fcgung. Wenn ich in einem Fach Schwierigkeiten habe, konsultiere ich meine Lehrer. Ich werde auch nicht abgelenkt und man findet mich nicht in schlechter Gesellschaft, weil ich die meiste Zeit im Clubhouse von Maisha Mema verbringe<\/em>.&#8220;\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Nun lesen wir, was Clement Odhiambo Otieno in der 6. Klasse, 13 Jahre alt, \u00fcber Herausforderungen, die ein Kind in den Slums hat, schreibt: &#8222;<em>Ich wei\u00df, dass ich mich von schlechten Einfl\u00fcssen fernhalten muss.\u00a0 Ich sehe viele Menschen in unserer Nachbarschaft, die ihr Leben kaputt machen, in dem sie harte Drogen konsumieren, alkoholabh\u00e4ngig werden, sich auf Gl\u00fccksspiele einlassen oder in schlechten Gruppierungen und Banden verwickelt sind.\u00a0 Ich weiss, dass ich mich entscheiden muss, nicht mit meinem Leben zu spielen, weil ich nur ein Leben habe &#8230;\u00a0 Maisha Mema hat gute Methoden, damit wir uns aktiv an positiven Aktivit\u00e4ten beteiligen, die uns helfen, unser Leben zu verbessern<\/em>.&#8220;\u00a0 Und schlie\u00dflich erw\u00e4hnte ein Junge, was ein weiser Mann einmal sagte: &#8222;<em>Nichts funktioniert, wenn du nicht daran arbeitest!<\/em>&#8222;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"354\" height=\"485\" src=\"https:\/\/maishamema.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/image-6.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-582\" srcset=\"https:\/\/maishamema.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/image-6.png 354w, https:\/\/maishamema.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/image-6-219x300.png 219w\" sizes=\"(max-width: 354px) 100vw, 354px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Einige von euch werden sich an Shellin erinnern, eines der neusten M\u00e4dchen in unserer Familie in Tigoni.\u00a0 Sie hat ein H\u00f6rproblem, welches auch zu einem etwas schlechteren Selbstbewusstsein beigetragen hat. Im November wurde sie im Kenyatta National Hospital operiert und erholt sich derzeit davon. Bisher haben wir noch keine allzu gro\u00dfe Ver\u00e4nderung festgestellt, so dass sie wahr-scheinlich ein H\u00f6rger\u00e4t brauchen wird. Die Operation war trotzdem notwendig. Auf dem Foto ist sie zusammen mit unseren anderen Kindern in unserem Wald und pflanzt w\u00e4hrend dem \u2018National Tree Planting Day\u2019 einen Baum.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies war ein langer Weihnachtsbrief. Aber wir hoffen, dass er auch eine wichtige Bedeutung von Weihnachten aufzeigt, n\u00e4mlich die, sich umeinander zu k\u00fcmmern. M\u00f6gen wir f\u00fcreinander da sein, in der Weihnachtszeit \u2013 aber auch im kommenden Jahr. Seid gewiss, dass wir Euch sehr sch\u00e4tzen; dank Euch k\u00f6nnen wir uns im Clubhaus Soweto und in unserer Grossfamilie in Tigoni einbringen!\u00a0 Wir w\u00fcnschen Euch ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute im neuen Jahr.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Herzliche Gr\u00fcsse von Jonny und Marianne sowie allen in Maisha Mema \ud83d\ude0a. <\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Maisha Mema Freunde! Bereitet eine heisse Tasse Tee oder Kaffee zu und macht es Euch auf einem Sessel bequem. Nun seid Ihr bereit f\u00fcr den l\u00e4ngsten Weihnachtsbrief aller Zeiten! Wir hoffen, dass dieser Brief Euch einen guten Einblick in unsere Arbeit gibt. 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